Bei den meisten spektroskopischen Geräten (Spektrographen, Spektrometer, Radiometer) werden Kalibrierlampen entweder zur korrekten Einstellung der Wellenlängen (spektrale Kalibrierung) oder zur quantitativen Angabe der Intensität der gemessenen Strahlung (radiometrische Kalibrierung) verwendet.
Lichtquellen für die spektrale Kalibrierung weisen im Emissionsspektrum eine größere Anzahl sehr schmaler Linien auf. Ein typisches Beispiel sind Niederdrucklampen, die mit einem geeigneten Gas oder einem Gasgemisch (Ne, Ar, Xe, Kr, Hg-Ar, Hg-Ne) gefüllt sind.
Radiometrisch kalibrierte Lichtquellen emittieren Strahlung mit einer genau definierten spektralen Strahlungsintensität (spectral irradiance [Wm-2nm-1]) und ermöglichen daher die sogenannte absolute Kalibrierung des Geräts.
Wichtige Eigenschaften
- Kompaktheit
- Erschwinglichkeit
- Hervorragende Stabilität
- Große Auswahl (Abdeckung des gesamten UV-VIS-NIR-Bereichs)
- Einfacher Anschluss an eine Glasfaser (integrierter Stecker oder spezieller Adapter)
Arten von Kalibrierungslichtquellen
- Kompakte, tragbare Lampen vom Typ Pen-Ray (spektrale Kalibrierung)
- Lampen mit robustem Schutzgehäuse und Faserausgang (spektrale Kalibrierung)
- Radiometrisch kalibrierte Lichtquellen (radiometrische Kalibrierung)

