Die Mikroskopie findet in allen Bereichen der Naturwissenschaften breite Anwendung. Sehen Sie sich die Anwendungsbeispiele an.
Die Mikroskopie findet in allen Bereichen der Naturwissenschaften sehr breite Anwendung. Seit der Entwicklungder ersten, sehr einfachenMikroskope im 17. Jahrhundert ist eine breite Palette neuer Technologien und Methoden entstanden, die Beugungsgrenze wurde überwunden, und es ist nun möglich, Proben in der Größe eines ganzen Organismus (Streifenfink, Fruchtfliege) abzubilden. Die räumliche und zeitliche Auflösung wird ständig verbessert, und moderne Mikroskope liefern eine enorme Menge an Informationen, die die Grenzen der modernen Wissenschaft erweitern.
Die Dekonvolution (deconvolution) ist in der Mikroskopie ein weit verbreitetes Verfahren zur Verarbeitung von Bilddaten. Das Mikroskop führt bei der Abbildung eine bestimmte Verzerrung (PSF – Faltung) in die gewonnenen Daten ein. Dekonvolutionsalgorithmen arbeiten mit deren Parametern und korrigieren die Daten, um ein Bild mit höherer Auflösung zu erhalten, das das untersuchte Objekt besser wiedergibt.
Die dreidimensionale Darstellung von Zellen und Zellstrukturen stellt höhere Anforderungen an die Bildverarbeitung als bei der klassischen 2D-Mikroskopie. Konfokalmikroskope ermöglichen es, Objekte auf nicht-destruktive Weise in sehr hoher Auflösung abzubilden und zu vermessen, und dank der Aufnahme von Dutzenden bis Hunderten von optischen Schnitten ist es möglich, mithilfe einer geeigneten Analysesoftware das resultierende Bild eines Bereichs in 3D zu rekonstruieren.
Neue Super-Resolution-Module und das patentierte B-TIRF-Verfahren machen selbst kleinste Details sichtbar, wie beispielsweise die Dynamik einer Virusinfektion oder die Ultrastruktur von Chromatin oder Organellen.
Tausende von In-situ-Hybridisierungsexperimenten müssen mithilfe der SD-Konfokalmikroskopie (Spinning-Disc-Konfokalmikroskopie) schnell und qualitativ hochwertig analysiert werden.
Die Anatomie des neuronalen Netzwerks ermöglicht die ordnungsgemäße Funktion des Gehirns. Die Konfokalmikroskopie und die anschließende Analyse der erfassten Daten sind der Weg zum Verständnis der Anatomie und Physiologie neuronaler Schaltkreise und der Beziehungen innerhalb neuronaler Netzwerke.
Die konfokale Mikroskopie basiert auf der Unterdrückung von Signalen, die außerhalb der Fokusebene entstehen. Zu den Arten konfokaler Mikroskope zählen CLSM und SDCM.
Organoide, also komplexe Strukturen aus Zellkulturen, eignen sich hervorragend zur Beobachtung biologischer Prozesse in vivo mit einem Konfokalmikroskop.
Die Kombination aus dem ultraschnellen Verstärker Coherent Astrella® und dem System zur Erzeugung hoher Harmonischer KMLabs XUUS4™ ermöglicht die Erzeugung von stabilem, hochwertigem, kohärentem EUV-Licht. Dieses bietet eine Photonenenergie im Bereich von 25–50 eV und einen ausreichenden Lichtstrom für eine breite Palette wissenschaftlicher Anwendungen.
Die Optogenetik – die Steuerung von Zellen im Gewebe mithilfe von Licht – ist eine beliebte Methode zur Beobachtung von Prozessen im Nervengewebe.
FRAP (Fluorescence Recovery After Photobleaching): ein fluoreszenzbasiertes Bildgebungsverfahren zur Untersuchung dynamischer Prozesse in der Zell- und Molekularbiologie.
Live-Cell-Imaging: eine fortschrittliche Methode der Zellbiologie, die auf die Erforschung lebender Zellstrukturen und deren Wechselwirkungen mit Geweben oder anderen Materialien ausgerichtet ist.
Die Lichtblattmikroskopie hat sich aufgrund ihrer hohen Bildaufnahmegeschwindigkeit und geringen Phototoxizität für die Bildgebung lebender Zellen und Organismen großer Beliebtheit erfreut. Es gibt eine Vielzahl von Mikroskopen, die auf einer ähnlichen Technologie basieren. Bisherige kommerzielle Lösungen nutzen jedoch bislang nur einige dieser Möglichkeiten.
Die konfokale Mikroskopie ermöglicht eine schnelle und qualitativ hochwertige Bildaufnahme in hoher Auflösung. Die gewonnenen Daten in Form von optischen Schnitten müssen rekonstruiert und anschließend analysiert werden. Die Kolokalisationsstudie (3D-Kolokalisierung) ist eine zuverlässige Methode, mit der strukturelle Zusammenhänge zwischen den abgebildeten Objekten aufgedeckt werden können.
Das Spinning-Disk-Konfokalmikroskop Andor Dragonfly eignet sich perfekt für die Pflanzenbiologie. Das multimodale Konzept ermöglicht die Bildgebung einer breiten Palette von Proben, von winzigen Pflanzenzellkernen bis hin zu ganzen Wurzelabschnitten. Darüber hinaus ist es möglich, bei Zeitrafferexperimenten sehr schnell große Probenvolumina oder mehrere Schichten abzubilden.