Das Signal-Rausch-Verhältnis (Signal to Noise Ratio, SNR) ist eine der wichtigsten Kenngrößen, die Lichtdetektoren beschreiben und deren statistische Eigenschaften angeben. Das SNR lässt sich als Verhältnis zwischen dem empfangenen Lichtsignal und dem Rauschen definieren, das mit der Erfassung dieses Signals verbunden ist. Der SNR-Wert steigt mit zunehmender Signalstärke. Der maximale SNR-Wert wird bei der Erfassung des maximalen Signals erreicht (d. h. beim Erreichen des Sättigungspegels). Vor Erreichen des Sättigungspegels ist die sogenannte Photonen- Schussrauschen die dominierende Rauschquelle.

Mathematisch wird das SNR definiert als der quadratische Mittelwert des Signalstroms im Verhältnis zur Summe der Schwankungen der einzelnen Rauschquellen – des Dunkelsignals (Dark Signal), des Ausleserauschens (Readout Noise) und des Photonen-Schussrauschens (Photon Shot Noise).