Im Allgemeinen bezeichnet die Einfügungsdämpfung die Verringerung der optischen Leistung beim Durchlaufen einer bestimmten Strecke. Sie wird durch den Vergleich der Eingangs- und Ausgangsleistung gemessen und häufig in Dezibel (dB) angegeben – siehe die nachstehende Formel.
Die Einfügungsdämpfung ist beispielsweise bei der Konstruktion optischer Verzögerungsleitungen ein wichtiges Merkmal. Die Minimierung der Einfügungsdämpfung ist unerlässlich, um die Qualität und Intensität des Signals zu erhalten – insbesondere in Anwendungen wie der Interferometrie oder der kohärenten Strahlkombination. Eine sorgfältige Auswahl der Komponenten (z. B. verlustarme Steckverbinder), eine optimierte Abstimmung der Optik und robuste Montagetechniken tragen dazu bei, dass das Signal auf seinem optischen Weg möglichst viel Leistung behält.
