Als Lichtquelle wurde ein luftgekühlter CO2-Industrielaser der Firma Coherent gewählt, der bei einer Wellenlänge von 9,3 µm arbeitet. Der Ausgang dieses Lasers ist linear polarisiert (100:1) und erreicht eine Leistung von bis zu 17 W. Der optische Strahlengang des Systems ist zudem so ausgelegt, dass eine Änderung des Durchmessers, der Intensität und der Polarisationsebene des auf die Probe auftreffenden Strahls möglich ist. Die eingestellte Laserintensität kann dabei mit einem Kontrollsensor überwacht werden, der zu diesem Zweck in einen Nebenzweig des Strahlengangs eingebaut wurde. Dies war auch deshalb erforderlich, weil es sich bei dem verwendeten Laser um eine industrielle Quelle handelt, bei der typischerweise keine extrem hohe zeitliche Stabilität der Ausgangsleistung erforderlich ist. Zur einfacheren Einstellung der Messung ist in die Anordnung ein roter Ziel-Laser integriert, der in der Probenebene auf denselben Punkt wie der Messstrahl gerichtet ist. Hinter der Probe befindet sich schließlich ein Detektor für die durchgelassene Strahlung.
Alle optischen Komponenten des Aufbaus sind auf einer gemeinsamen Grundplatte angeordnet, für die eine Schutzabdeckung angefertigt wurde. Die Steuerung des Experiments erfolgt vollständig über einen PC, der über eine USB-Schnittstelle mit den einzelnen Peripheriegeräten des Aufbaus kommuniziert. Das Signal des Enddetektors wird über ein Koaxialkabel an ein externes Messgerät (Oszilloskop) weitergeleitet.
Geräteparameter
- CO2-Laser mit einer Arbeitswellenlänge von 9,3 µm und einer Leistung von bis zu 17 W
- Einstellbare Intensität des auf die Probe fallenden Strahls im Bereich von 0 – 100 %
- Polarisationsgrad des Messstrahls in der Probenebene bis zu 10.000:1
- Steuerung des Experiments über eine USB-Schnittstelle + Detektorsignalausgabe über ein Koaxialkabel (BNC)
- Abschirmung gemäß den Anforderungen für Lasergeräte der Klasse I