Die Abweichung der übertragenen Wellenfront (TWE) wird verwendet, um die Qualität optischer Übertragungselemente hinsichtlich ihrer Übertragungseigenschaften zu bestimmen.
Im Gegensatz zur Messung der Oberflächenform umfasst die Messung der übertragenen Wellenfront die Summe der Abweichungen, die durch die Vorder- und Rückseite, die Keilform und die Materialinhomogenität verursacht werden. Diese Kennzahl, die Aufschluss über die Gesamtleistung gibt, ermöglicht ein besseres Verständnis der tatsächlichen Leistung der Optik.
Obwohl an den meisten optischen Komponenten Einzelprüfungen der Oberflächenform oder der TWE-Spezifikationen durchgeführt werden, werden diese Komponenten zwangsläufig in komplexere optische Baugruppen eingebaut, die ihre eigenen Leistungsanforderungen haben. Während man sich bei einigen Anwendungen zur Vorhersage der Endleistung auf allgemeine Messungen der Komponenten und deren Toleranzen verlassen kann, ist es bei anspruchsvolleren Anwendungen unerlässlich, das System maßgeschneidert zu vermessen.
TWE-Messungen prüfen, ob optische Systeme den vorgegebenen Spezifikationen entsprechen. Darüber hinaus sind sie nützlich, um die Einrichtungszeit durch aktive Ausrichtung der Systeme zu verkürzen. Dabei stellen sie sicher, dass die optische Baugruppe die erwartete Leistung erbringt.
Neben dem sichtbaren Spektralbereich bieten wir auch weitere Wellenlängen für die Prüfung von Optiken unter Bedingungen an, die der Endanwendung so nahe wie möglich kommen.
Ausrichtung optischer Systeme in Echtzeit
Die von ZYGO patentierte Datenerfassungstechnologie DynaPhase® ( verfügbar bei allen aktuellen Interferometer-Modellen von Zygo) ermöglicht die Messung zeitlicher Veränderungen optischer Systeme und die Ausrichtung optischer Komponenten in Echtzeit. Und das alles mit höchster Präzision.
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Mit Hilfe der ZYGO-Interferometer ist die Messung der Abweichung der übertragenen Wellenfront (TWE) eindeutig und zuverlässig.
