In Photodioden werden durch den äußeren Photoeffekt beim Auftreffen von Photonen Elektronen aus der Fotokathode freigesetzt. Die freigesetzten Ladungsträger bewegen sich unter dem Einfluss einer an die Kathode angelegten Beschleunigungsspannung zur Anode. Bei Photodioden treten praktisch keine Schwankungen des Ausgangssignals auf, auch nicht bei Änderungen der Umgebungstemperatur. Im Vergleich zu den meisten Halbleiterdetektoren verfügen sie zudem über relativ große lichtempfindliche Flächen.
Photodioden der Firma Hamamatsu können zur Detektion von Strahlung vom VUV-Bereich (115 nm) bis in den nahen Infrarotbereich des Spektrums eingesetzt werden. Neben Standard-Fotodioden sind auch biplanare Photodioden erhältlich, die es ermöglichen, sehr kurze Lichtimpulse mit hoher Genauigkeit zu reproduzieren.
Wichtige Eigenschaften
- hohe Empfindlichkeit und Stabilität
- breiter Dynamikbereich
- hervorragende Temperaturstabilität
- große lichtempfindliche Fläche
- Betrieb bei niedriger Spannung

