Das vielseitigste Tool zur Verfolgung und Analyse filamentärer Strukturen für die Neurowissenschaften, die Zellbiologie und die Gefäßforschung. Das istdas neueIMARIS 10.0!
Die neueste Version der Analysesoftware Imaris 10.0 verfügt über intuitive Arbeitsabläufe und umfassende Analysewerkzeuge und bietet gleichzeitig eine hohe Leistung bei der Darstellung und Verarbeitung sowie letztendlich wunderschöne Bilder.
Der neue Filament Tracer 10.0 kombiniert die Vielseitigkeit der auf der sogenannten „Autopath-Intensität“ basierenden Methode mit einem einzigartigen Ansatz des maschinellen Lernens und bietet damit das flexibelste Werkzeug auf dem Markt zur Verfolgung zahlreicher Arten von Neuronen, Blutgefäßen und faserigen Zellkomponenten.
Wichtigste Funktionen und Vorteile des neuen Imaris 10:
- Blockweise Berechnung der erkannten Strukturen – Verarbeitung von Bildern mit einer Größe von mehr als 2 GB sowie deutlich schnellere Berechnung und Visualisierung der erkannten Objekte
- Schnellere Darstellung filamentöser Objekte – flüssige Interaktion (Drehen, Auswählen usw.) mit filamentösen Objekten und deren Unterkomponenten
- Multi-Scale-Seed-Punkte – präzise Erkennung von Gefäßen und Neuronen unterschiedlicher Durchmesser
- Klassifizierung von Punkten mittels maschinellem Lernen – Verbesserung der Ergebnisqualität bei Bildern mittlerer Qualität
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Den Link zumHerunterladen der Testversionfinden Sie auf der Website des HerstellersHIER
Die Imaris 10.0 Release Noteskönnen SieHIERlesen
Anwendungen:
- Neurowissenschaften
Das Modul „Filament Tracer“ in der Version Imaris 10.0 ermöglicht die 3D-Rekonstruktion von Neuronen und die Analyse der Arborisierung (Verzweigung der Neuronenausläufer). Es kann verschiedene Strukturen unterscheiden, beispielsweise Axone und Dendriten, Zellkörper, Dendritenstacheln, Mikroglia oder Astrozyten. In Imaris 10.0 wurde die bewährte Autopath-Methode für baumartige Strukturen um eine Klassifizierung mittels maschinellem Lernen sowie um die Multi-Scale-Seed-Point-Methodefür eine präzisere und reproduzierbare Erkennung (mit Imaris Batch) erweitert. Es wird eine Vielzahl von neuronenspezifischen Messungen berechnet, wie beispielsweise Dendritenlänge, Ausrichtung, Durchmesser, Verzweigungsgrad, Dichte der Dendritendornchen sowie die Analyse und Klassifizierung der Form der Dornchen.
- Zellbiologie
Die zunehmende Verfügbarkeit der Superauflösungs-Lichtmikroskopie ermöglicht es Forschern, Zellbestandteile detaillierter zu beobachten. Dank eines neuen Algorithmus im Modul „Imaris 10.0 Filament Tracer“ lassen sich bestimmte intrazelluläre Strukturen wie Mikrotubuli, das endoplasmatische Retikulum oder Aktinfasern leicht als filamentöse Strukturen erkennen. Die Kombination des Autopath-Intensity-Algorithmus mit Klassifikatoren des maschinellen Lernens ermöglicht eine schnelle und präzise Erkennung dieser Strukturen und eröffnet mehrere Messmöglichkeiten, die für andere Imaris-Modelle nicht verfügbar sind, beispielsweise die Messung der Segmentlänge oder der Gesamtlänge einer intrazellulären Struktur, die Messung der Geradheit, des mittleren Durchmessers oder der Ausrichtung.
- Gefäßforschung
Forscher, die sich mit der Untersuchung von Blutgefäßen beschäftigen, erhalten mit der Version Imaris 10.0 den neuen „Loop“-Algorithmus zur effizienten Erkennung dichter Gefäßnetze im Gehirn oder anderen Organen. Ein charakteristisches Merkmal des Gefäßnetzes ist der große Unterschied im Durchmesser zwischen den dicken Hauptgefäßen und den kleinen Kapillaren. Aus diesem Grund wurde in Imaris 10.0 Filament Tracer die neue Funktion „Multi-Scale Seed Point“ für eine präzise Erkennung und Messung eingeführt. Aus dem Modell der Blutgefäße können Forscher Messgrößen wie Segmentlänge, Gesamtlänge des Blutgefäßes, Durchmesser, mittlere Intensität des Segments und Ausrichtung der Segmente ableiten.