Zweidimensionale Anregungs-Emissions-Spektren werden bei der Untersuchung von Photolumineszenzmaterialien zu einem immer gefragteren Ergebnis. Mit einem schnellen CCD-Detektor lässt sich eine vollständige Anregungs-Emissions-Karte in sehr kurzer Zeit erstellen.

Excitační-emisní mapa

Um eine vollständige Anregungs-Emissions-Karte (EEM = Excitation-Emission Map) zu erhalten, muss die Anregungswellenlänge systematisch variiert und für jede einzelne Einstellung das Emissionsspektrum aufgezeichnet werden. Dies lässt sich mit Hilfe von zweiMonochromatoren und einem einkanaligen Detektor (Photomultiplier) erreichen.Der Anregungsmonochromator wählt zunächst eine Anregungswellenlänge aus, für die der mit dem Photomultiplier verbundene Emissionsmonochromator das entsprechende Emissionsspektrum abtastet. Anschließend wird eine andere Anregungswellenlänge eingestellt und das Emissionsspektrum erneut gemessen. Der gesamte Vorgang wird auf diese Weise wiederholt. Dieser Ansatz ist zwar präzise und hochempfindlich, ermöglicht jedoch keine schnelle Darstellung der Ergebnisse. Die Zeit für die Erfassung einer vollständigen Anregungs-Emissions-Karte lässt sich mithilfe eines CCD-Detektors deutlich verkürzen, bei dem alle Emissionswellenlängen gleichzeitig auf dem Kamerachip erfasst werden.

Aufbau zur Messung von Anregungs-Emissions-Spektren

Sestava pro měření excitačních-emisních map

Fluoreszenzspektrometer FLS1000 in einer Konfiguration mit einer breitbandigen Lichtquelle, einem doppelten Anregungsmonochromator und einem einfachen Emissionsmonochromator mit CCD-Kamera und Photomultiplier. Der Emissionsmonochromator bildet zusammen mit dem CCD-Detektor einen Spektrographen.

Quelle:

AN_P36 v.2; 16. Juli, Maria Tesa, Georgios Arnaoutakis, Edinburgh Instruments, Anregungs-Emissionsspektroskopie mit ladungsgekoppelten Detektorenwww.edinst.com/wp-content