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EDINBURGH INSTRUMENTS

Anwendungsbereiche:

FLS1000-Lumineszenzspektrometer

Das modulare Spektrometer FLS1000 der Firma Edinburgh Instruments bietet alles, was für die stationäre (Steady-State) und zeitaufgelöste Photolumineszenzspektroskopie benötigt wird. Es eignet sich sowohl für die Grundlagenforschung als auch für routinemäßige Laboranwendungen. Es kombiniert hohe Empfindlichkeit mit hoher spektraler Auflösung, hervorragender Unterdrückung unerwünschten Streulichts und leistungsstarker Elektronik für eine schnelle Datenerfassung. Es ermöglicht die Messung von stationären Lumineszenzspektren im ultravioletten, sichtbaren und infraroten Spektralbereich (bis zu 5500 nm). Es kann Fluoreszenz- und Phosphoreszenzlebensdauern im Bereich von Pikosekunden bis zu Sekunden

überwachen.

Hauptmerkmale

  • Modulares Konzept, das den Aufbau eines kompletten Lumineszenzlabors in einem einzigen Gerät
  • ermöglicht
  • Ein einziges Softwarepaket für alle Messungen und die Analyse der gemessenen Daten (verschiedene Hardware-Module werden von der Software erkannt)
  • Leistungsstarke Monochromatoren (Brennweite 325 mm bzw. 350 mm; 2 × 325 mm bzw. 2 × 350 mm bei Doppelmonochromatoren)
  • Hohe Empfindlichkeit des Geräts: > 35 000:1 (mit Doppelmonochromatoren), > 20 000:1 (mit Einzelmonochromatoren)
  • Mindestens zwei Emissionsports (an einen doppelten Emissionsmonochromator können bis zu 3 Detektoren angeschlossen werden)
  • Hervorragende Unterdrückung von unerwünschtem Streulicht (Stray Light Rejection): 1:1010 (Doppelmonochromatoren), 1:105 (Einfachmonochromatoren)
  • Automatisches Filterkarussell zur Unterdrückung höherer Beugungsordnungen
  • Computergesteuerter Drehturm zur Aufnahme von bis zu 3 Beugungsgittern
  • Geschlossene Bauweise, die das Eindringen von Staub in den Strahlengang verhindert
  • Geräumige Probenkammer, die den Zugang zur Probe aus allen horizontalen und vertikalen Richtungen ermöglicht
  • Kompatibilität mit modernen Lichtquellen und Detektoren
  • Computergesteuerte Blende (Attenuator)
  • Automatische Kalibrierung bei der Systeminitialisierung
Miroslav Kořínek
Fachberater

RNDr. Miroslav Kořínek Ph.D.

+420 720 994 252

korinek@optixs.cz

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Womit können wir Ihnen noch helfen

Parameter

Steady-State-Modul

TCSPC-Modul

MCS-Modul

Betriebsmodus

Einzelphotonen-Zählung (Single Photon Counting) Zeitkorrelierte Einzelphotonen-Zählung (Time-Correlated Single Photon Counting) Mehrkanal-Skalierung (Multi-Channel Scaling)

Messung

stationärer Zustand

Fluoreszenzlebensdauer

Phosphoreszenzlebensdauer

Zeitskala

1 ms bis Stunden (Spektrenerfassung und Kinetikmessung) 5 ps – 50 µs (Fluoreszenzlebensdauer)* 10 ns – 50 s (Phosphoreszenzlebensdauer)*

Empfindlichkeit**

> 35000:1 (mit doppelten Monochromatoren)

*abhängig von Anregungsquelle und Detektion

**Signal-Rausch-Verhältnis bei der Detektion des Raman-Signals von Wasser

Monochromatoren

Das Lumineszenzspektrometer FLS1000 verwendet einfache und Doppelmonochromatoren vom Typ Czerny-Turner mit hohem optischen Durchsatz (optical throughput), hervorragender Unterdrückung unerwünschten Streulichts und geringer Zeitdispersion. Sie verfügen über einen motorisierten Drehkopf Drehkopf mit einer minimalen Schrittweite von 0,01 nm, auf dem bis zu drei Beugungsgitter angebracht werden können.

Anregungsquellen

a) Standard-Anregungsquellen

Bezeichnung Xe2 µF2 EPL-XXX, EPLED-XXX

Lichtquellentyp

Dauerbetrieb-Xe-Lampe, 450 W, ozonfrei

Mikrosekunden-Xe-Entladungslampe

Pikosekunden- Diodenlaser und LED

Spektralbereich

220 bis >1000 nm 200 bis >1000 nm diskrete Wellenlängen zwischen 250–980 nm

Impulsbreite

---------- 1 µs – 2 µs ab 60 ps

Kompatibles Modul

Steady State

MCS

TCSPC

b) Optionale Quellen für Messungen im stationären Zustand

  • Ozon erzeugende 450-W-Xe-Lampe (Spektralbereich 190 bis >1000 nm)
  • Energiesparende Xe-Entladungslampen

c) Optionale Quellen für die Messung der Fluoreszenzlebensdauer

d) Optionale Quellen zur Messung der Phosphoreszenzlebensdauer

  • Pulslaser mit niedrigerer Wiederholfrequenz (Nd:YAG-Laser, OPO-Laser)
  • VPL-Laserdioden

Detektoren

A) Photomultiplier (PMT) und Mikrokanal-Platten-Photomultiplier (MCP-PMT)

Photomultiplier PMT-900 PMT-1010 PMT-1400/-1700 HS-PMT-870 MCP-PMT-850
Detektortyp Standard-PMT PMT mit großem Messbereich NIR-PMT PMT mit schneller Ansprechzeit Mikrokanal-Platten-PMT
Spektralbereich 185–900 nm 185–1010 nm 300–1400/1700 nm 230–870 nm 200–850 nm

Dunkelzählerate

< 50 cps (–20 °C) < 200 cps (–20 °C) abhängig vom Modell und der Kühlungsart < 100 cps (0 °C) < 50 cps (–20 °C)
Ansprechbreite des Detektors ~600 ps ~800 ps ~800 ps ~180 ps < 25 ps

B) CCD-Detektoren und Diodenarrays (schnelle Erfassung von Spektralkarten)

C) InGaAs-, InAs- und InSb-Detektoren (Messungen im IR-Bereich)

Übersicht über die Grundkonfigurationen

Konfigurationsbezeichnung Steady-State-Modul
(stationärer Zustand)
TCSPC-Modul
(Fluoreszenzlebensdauer)
MCS-Modul
(Phosphoreszenzlebensdauer)
Monochromatoren
FLS1000-SS-s JA NEIN NEIN einfach
FLS1000-DD-s JA NEIN NEIN doppelt
FLS1000-xS-t NEIN JA NEIN Einfach-Emissions-
FLS1000-SS-sm JA NEIN JA einfach
FLS1000-SS-st JA JA NEIN einfach
FLS1000-SS-stm JA JA JA einfach
FLS1000-DD-stm JA JA JA doppelt

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Miroslav Kořínek

RNDr. Miroslav Kořínek Ph.D.