Das DOT-Projekt (Dresden Ovary Table, Tomancak-Labor/MPI-CBG Dresden) kartiert die Lokalisierung von RNA während der Oogenese bei der Fruchtfliege (Drosophila). Die Hauptmethode dieses Forschungsprojekts ist die sogenannte FISH (Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung). Diese Methode ermöglicht die Visualisierung spezifischer Moleküle, die zum verwendeten Fluorophor komplementär sind. Im Falle des DOT-Projekts handelt es sich um mRNA-Moleküle, die Aufschluss über die Genexpression in verschiedenen Entwicklungsstadien der Fruchtfliege geben (Jambor et al., 2016).
Die DOT-Datenbank enthält Daten aus mehr als 8.000 In-situ-Hybridisierungsexperimenten. Zur Analyse und 3D-Visualisierung dieser Experimente wurde das Konfokalmikroskop Revolution DSD2 der Firma Andor verwendet. Die Datenbank umfasst 32.000 3D-Bilder, die die Lokalisierung von mehr als 1.700 Genen in den Eierstöcken der Fruchtfliege in allen Phasen der Oogenese aufzeigen. Studien, die die Aufnahme einer solchen Menge an 3D-Bildern erfordern, können nur dank der hohen Aufnahmegeschwindigkeit und -qualität durchgeführt werden, die die SD-Konfokalmikroskopie (Spinning-Disc-Konfokalmikroskopie) in Verbindung mit extrem schnellen sCMOS-Kameras (Andor Zyla) ermöglicht .
Die wichtigsten Vorteile des aktuellen Konfokalmikroskops Andor Revolution DSD2:
- Sofortiger und schneller Wechsel zwischen Weitfeld- und Konfokalmikroskopie
- Hohe konfokale Bildaufnahmegeschwindigkeit – 22 fps (928 × 2048 Pixel)
- LED-Lichtquelle (laserfrei) mit einem Wellenlängenbereich von 370–700 nm
- Kompatibel mit den meisten Mikroskopen, Makroskopen und Stereomikroskopen weltweit führender Hersteller
- Im Lieferumfang enthalten sind extrem empfindliche und schnelle sCMOS-Kameras von Andor Zyla
Quelle: „Dresden Ovary Table.“ Abgerufen am 28. November 2016 tomancak-srv1.mpi-cbg.de
Quelle: Jambor, Helena, Vineeth Surendranath, Alex T. Kalinka, Pavel Mejstrik, Stephan Saalfeld und Pavel Tomancak. „Systematic Imaging Reveals Features and Changing Localization of mRNAs in Drosophila Development.“ eLife 4. Abgerufen am 28. November 2016. doi:10.7554/eLife.05003
