| Modell |
1035-40-40 |
1035-80-60 |
1035-150-150 |
| Wellenlänge (nm) |
1035 ± 5 |
1035 ± 5 |
1035 ± 5 |
| Ausgangsleistung (W) |
40 |
60 |
150 |
| Energie (µJ) |
40 bei 1 MHz |
80 bei 750 kHz |
150 |
| Wiederholfrequenz |
Einzelstrahl bis 1 MHz oder 1 bis 50 MHz ohne AOM |
Einzelstrahl bis 1 MHz oder 1 bis 50 MHz ohne AOM |
Einzelstrahl bis 1 MHz oder 1 bis 50 MHz ohne AOM |
| Einstellung der Impulslänge |
10 ps |
10 ps |
bis zu 10 ps |
| Strahlprofil |
TEM00, M2 < 1,2 |
TEM00, M2 < 1,2 |
<1,3 |
| Strahldivergenz (mrad) |
<1 |
<1 |
<1,0 |
| Strahlendurchmesser (mm, 1/e²) |
2,7 ± 0,3 |
2,7 ± 0,3 |
3,0 ± 0,3 (1/e²) |
| Leistungsstabilität (RMS, %) |
<1,5 |
<1,5 |
<2 |
| Modell |
517-20-20 |
517-40-30 |
345-20-25 |
345-38-30 |
| Wellenlänge (nm) |
517 ± 5 |
517 ± 5 |
345 ± 2 |
345 ± 2 |
| Ausgangsleistung (W) |
20 |
30 |
25 |
30 |
| Energie (µJ) |
20 bei 1 MHz |
40 bei 750 kHz |
20 bei 1,25 MHz |
37,5 bei 800 kHz |
| Wiederholfrequenz |
Einzelimpuls bis 4 MHz |
| Einstellung der Impulsdauer |
Der eigene Impulsdauerbereich kann optimiert werden |
Der eigene Pulslängenbereich kann optimiert werden |
k. A. |
k. A. |
| Strahlprofil |
TEM00, M2 < 1,2 |
TEM00, M2 < 1,2 |
TEM00, M2 < 1,3 |
TEM00, M2 < 1,3 |
| Strahldivergenz (mrad) |
<1 |
<1 |
≤0,25 |
≤0,25 |
| Strahlendurchmesser (mm, 1/e²) |
2,0 ± 0,2 |
2,0 ± 0,2 |
5,0 ± 0,5 |
5,0 ± 0,5 |
| Leistungsstabilität (RMS, %) |
<1,5 |
<1,5 |
<3 |
<3 |
Neue Verfahren bei der Laserentwicklung
Bei der Entwicklung des Lasers wurde der sogenannte HALT-Verfahren (Highly Accelerated Life Testing-Verfahren) angewandt, was in der Praxis bedeutet, dass sowohl die Konzeption als auch die Entwicklung von Prototypen anspruchsvolle Tests einzelner Laserkomponenten unter extremen Bedingungen und Grenzzuständen umfasst, bis es zu einer Beschädigung kommt. Dies führt bereits in der Entwurfs- und Entwicklungsphase dazu, dass „Kinderkrankheiten“ beseitigt und das gesamte System optimiert werden. Durch die Einwirkung extremer Bedingungen werden die Grenzen der jeweiligen Konstruktionslösung und des Entwurfs ausgelotet. Dank dieses Prozesses wird die Lebensdauer des Lasers deutlich verlängert und die Ausfallrate während des Betriebs minimiert.
So führte beispielsweise das Testen des Verschlusses zu einer Anpassung des Designs, und die resultierende Lebensdauer beträgt nun mindestens 10 Millionen Zyklen. Ein weiteres Ergebnis der Tests ist der Wasserkühlkreislauf, der auch mit einem dreimal höheren Wasserdruck als dem tatsächlich verwendeten arbeiten kann. Nicht zuletzt führte die Testphase dazu, dass die Notwendigkeit einer Justierung der Optik im Inneren des Lasers entfiel.
Neue Verfahren bei der Laserfertigung
Alle Laser durchlaufen vor dem Versand den sogenannten HASS-Prozess (Highly Accelerated Stress Screening), eine sehr anspruchsvolle Endkontrolle gemäß internationaler Standards. Es handelt sich um ein industrielles Produktprüfverfahren, das in der Fertigung zur Überprüfung der Funktionsfähigkeit eines Produkts eingesetzt wird und eine zyklische Belastung des Produkts durch starke Temperaturschwankungen sowie gleichzeitig starke mechanische Vibrationen und Stöße beinhaltet. Coherent führt diese Tests bei jedem Produkt durch, das das Werk verlässt, und zwar bei Temperaturunterschieden von bis zu 50 °C und Beschleunigungen von bis zu 10 G. Die Laserparameter werden sowohl vor als auch nach der eigentlichen Prüfung kontrolliert und dürfen keine Abweichungen von den Spezifikationen aufweisen. Dank dieses Verfahrens werden Systemausfälle oder Schäden durch unsachgemäße Handhabung während des Transports deutlich reduziert.
Coherent ist derzeit der weltweit einzige Laserhersteller, der diese Verfahren in der Entwicklung und Fertigung eingeführt hat. Der Vorteil der HALT- und HASS-Verfahren besteht darin, dass es sich um weltweite Standards handelt, die den Anwendern eine hohe Zuverlässigkeit der jeweiligen Produkte und eine längere Lebensdauer garantieren; für den Hersteller wiederum senken sie die Kosten für eventuelle Garantieleistungen und Reparaturen.