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ANDOR

Anwendungsbereiche:

Konfokalmikroskopie (SDCM – Spinning-Disc-Konfokalmikroskop) | Fluoreszenzmikroskopie (Weitfeld) | Detektion und Visualisierung von Molekülen (Single-Molecule-Detection) | Superauflösende (Super-resolution) Mikroskopie (STORM/PALM) | Lebendzellmikroskopie (Live-Cell-Imaging) | PIV – Particle Imaging Velocimetry | Lucky/Speckle-Bildgebung | Sonnenastronomie | Adaptive Optik | Röntgen-/Neutronentomographie

Sona

Kameras Sona mit Hintergrundbeleuchtung sCMOS von Andor nutzen die neuesten Fertigungstechnologien, was sich vor allem in der Sensorarchitektur widerspiegelt. Dieser verfügt als erstes Element (in Richtung des durchlaufenden Signals) über eine lichtempfindliche Schicht, die der gesamten Elektronik vorgelagert ist (ähnlich wie bei EMCCD-Kameras). Eine unübertroffene Geschwindigkeit von bis zu 135 Bildern pro Sekunde bei voller Auflösung (Sona4.2B - 6 Extreme) und ein geringes Rauschen werden bei diesen Kameras durch eine sehr hohe Quantenausbeute von 95 % ergänzt. Dies ermöglicht die Aufnahme dynamischer Prozesse in hoher Qualität, was beispielsweise ideal für die konfokale Mikroskopie, Live-Cell-Imaging, SPIM oder Superauflösungsmethoden

Wichtige Eigenschaften

  • Quantenausbeute bis zu 95 %
  • 135 fps bei voller Auflösung (Modell Sona 4.2B – 6 Extreme)
  • 70 fps bei voller Auflösung (Modell Sona 2.0B – 11)
  • 48 fps bei voller Auflösung (Modell Sona 4.2B – 11)
  • Einstellbare Bittiefe 12 Bit (Low Noise), 16 Bit (High Dynamic Range), 11 Bit (High Speed – nur Sona-6 Extreme)
  • Sensor-Kühlung bis auf -45 °C
  • Kompatibel mit SRRF Stream
  • Riesiges Sichtfeld – diagonal bis zu 32 mm (Sona4.2B-11)

Es sind drei Modelle erhältlich (Sona 2.0B-11, Sona 4.2B-11 und Sona 4.2B-6 Extreme), die sich z. B. in der Pixelanzahl, der Größe des Sichtfelds und dem Anschluss an das Mikroskop unterscheiden (siehe Technische Daten).

Alle drei Kameramodelle werden mit einem Anschluss über USB 3.0 geliefert; bei der Sona 4.2B-6 Extreme besteht zudem die Möglichkeit einer CoaXPress-Schnittstelle für eine höhere Bildrate.

Alexandra Salamon (Pešátová)
Fachberater

M.A. Alexandra Salamon (Pešátová)

+420 725 945 076

salamon@optixs.cz

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Womit können wir Ihnen noch helfen

Parameter

Sona 2.0B – 11 Sona 4.2B – 11 Sona 4.2B – 6 Extreme
Auflösung 1400 × 1400 (2,0 Mpx) 2048 × 2048 (4,2 Mpx) 2048 × 2048 (4,2 Mpx)
Maximale Bildrate (volle Auflösung) 35 fps (16 Bit) USB 3.0
70 fps (12 Bit) USB 3.0
24 fps (16 Bit) USB 3.0
48 fps (12 Bit) USB 3.0

40 fps (11 und 16 Bit) USB 3.0
43 fps (12 Bit) USB 3.0

135 fps (11 Bit) CoaXPress
74 fps (16 Bit) CoaXPress
44 fps (12 Bit) CoaXPress

QE (Quantenausbeute) mehr als 95 % mehr als 95 % mehr als 95 %
Pixelgröße 11 × 11 μm 11 × 11 μm 6,5 × 6,5 μm
Auslesegeschwindigkeit 100 MHz (16 Bit)
200 MHz (12 Bit)
100 MHz (16 Bit)
200 MHz (12 Bit)

310 MHz (16 Bit)
180 MHz (12 Bit)
570 MHz (11 Bit)

Ausleserauschen (e-) 1,6 e- 1,6 e-

1,6 e- (im Fast-High-Dynamic-Range-Modus)

1,0 e- (im rauscharmen Modus)
1,9 e- (im High-Speed-Modus)

Dynamikbereich 53.000 : 1 53.000 : 1 26.250 : 1
Anschluss am Mikroskop C-Mount F-Mount C-Mount

Zubehör – Sona

Vergrößerungsadapter

Die Kameraversion Sona 4.2B - 11 zeichnet sich durch die Größe des Sensors aus, der diagonal bis zu 32 mm (22,5 x 22,5 mm) erreicht. Um das gesamte Sichtfeld auszunutzen, ist bei einigen Mikroskopmodellen die Verwendung eines Vergrößerungsadapters MCU (Magnifying Coupler Unit) ist ein Vergrößerungsadapter, der bei einigen gängigen Modellen von Fluoreszenzmikroskopen verwendet wird, um das gesamte Sichtfeld des Sensors effektiv zu nutzen und gleichzeitig die hohe Auflösung der Kamera beizubehalten.

im Wörterbuch anzeigen (Magnifying Coupler Unit – MCU). Andor bietet mehrere Adapter an, die für gängige Mikroskopmodelle geeignet sind. Weitere Informationen zur Kompatibilität und zu den technischen Spezifikationen finden Sie hier.

Verschlussfunktionen und Datenauslesung

Erweiterte Verschlussfunktionen

Das Auslesen der Daten aus dem Sensor sCMOS erfolgt über den Mechanismus „Rolling Shutter“. Die Belichtung beginnt unmittelbar nach dem Auslesen (read out) einer bestimmten Pixelreihe. Das bedeutet, dass nicht gewartet werden muss, bis das Auslesen aller Pixel abgeschlossen ist, wie es bei CCD-Sensoren der Fall war. Für die Belichtung des gesamten Sensors auf einmal ist der integrierte Modus „Simulated Global Shutter“ vorgesehen, der bei Auslösung durch ein externes TTL-Signal verwendet werden kann. Weitere Informationen finden Sie hier.

Software Solis

Andor Solis-Software

Zur Steuerung der Andor-Kameras liefern wir eine spezielle Software Andor Solis an, mit der sich die Konfiguration unter Nutzung aller einstellbaren Parameter an die jeweilige Anwendung anpassen lässt. Neben den Standardparametern lassen sich beispielsweise „Binning“ und „Crop-Modus“ in verschiedenen Kombinationen einstellen.

Für Andor-Kameras sind ebenfalls SDK-Bibliotheken (Micro-Manager, LabVIEW, Metamorph) verfügbar – eine vollständige Kompatibilitätsliste finden Sie hier. Die Software steuert das Mikroskop nicht.

Produktbezogene Anwendungen

  • Fluoreszenzmikroskopie (Weitfeld)
  • Konfokalmikroskopie (SDCM – Spinning-Disc-Konfokalmikroskop)
  • Molekülerkennung und -visualisierung (Single-Molecule-Detection)
  • Superauflösende (Super-Resolution) Mikroskopie (STORM/PALM)
  • Lebendzellmikroskopie (Live-Cell-Imaging)
  • PIV – Particle Imaging Velocimetry
  • Lucky/Speckle-Imaging
  • Sonnenastronomie
  • Adaptive Optik
  • Röntgen-/Neutronentomographie

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Alexandra Salamon (Pešátová)

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